Trotz Sturm "Victoria" ging es für den BSK3 am 16.02.2020 nach Rheda, um weiter Punkte für den Aufstieg zu erkämpfen.

Leider waren wir in der Spitze etwas ersatzgeschwächt, sowohl Uwe als auch Karsten konnten nicht mitspielen, trotzdem waren wir wohl an jedem Brett zumindest ein wenig DWZ-Favorit.

Der Kampf begann auch hoffnungsvoll: Rheda konnte keinen Ersatz für einen kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall organisieren und musste Brett 2 freilassen, somit war der Kampf für Jens bereits gewonnen bevor er begonnen hatte. An den anderen Brettern wurde dann aber munter losgespielt und es entwickelten sich spannende Partien. Lukas Gegner wurde von seiner Eröffnung kalt erwischt und verbrauchte viel Bedenkzeit. Leider erwies sich die Zeit als gut investiert und er konnte nach einem Fehler die Partie durch eine Springergabel für sich entscheiden. Sowohl Leif, Ulrich,Stefan als auch Steffen hatten dafür sehr brauchbare Stellungen erarbeitet. Britta hatte in komplizierter Stellung leider schon eine Minusfigur zu beklagen, während es bei Peter ausgeglichen stand. Doch leider sollte der Mannschaftskampf an diesem Wochenende keine gute Wendung nehmen. Zuerst übersah Ulrich, dass sein Turmendspiel mit einem Mehrbauern wohl doch gewonnen und einigte sich auf Remis, dann sah sich Steffen trotz hervorragender Stellung auf einmal einem Dauerschach ausgesetzt. Britta konnte ihren materiellen Nachteil gegen ihre Gegnerin leider nicht mehr ausgleichen während Leif souverän die Jugendstärke vom BSK demonstrierte und seinem Gegner keine Chance ließ. Stefan konnte am Spitzenbrett ein Damenendspiel mit Mehrbauern für sich entscheiden. Somit stand es 4-3 und alle Augen richteten sich auf Peters Partie.  Leider war seine Partie in unruhige Gewässer geschippert und er konnte das schwierige Endspiel, wobei ein Freibauer des Gegners schon weit vorgerückt war, leider nicht mehr halten. 

Somit hat die 3. bereits zum zweiten mal in Folge ein Mannschaftsunentschieden abgegeben. Für den Aufstieg sollten solche Kämpfe in Zukunft hoffentlich nicht mehr verloren gehen. Trotzdem muss man auch dem Gegner ein Kompliment machen, der enormen Kampfgeist zeigte und sich den Punkt wohl somit auch letztendlich verdient hat.