Nach dem Start in die Karnevalssaison am 11.11. stand tags drauf das Viererpokal-Endspiel gegen Heepen an, was die Bielefelder Jecken prompt mit 1,5-2,5 verloren.

Nach Martin Forcherts Partien zu urteilen landet Weiß gegen die Aljechin-Verteidigung forciert in einem schlechten Endspiel - so auch dieses Mal, wo allerdings der Gegner noch etwas helfen mußte, bevor das 1-0 für Bielefeld feststand.

Nach Uwe Wagenknechts Partien zu urteilen steht der Remis-Tod des Schachspiels nicht erst bevor, sondern ist schon eingetreten - Remis in einem Turmendspiel, 1,5-0,5 also für Bielefeld.

Die Eröffnungen in den verbleibenden beiden Weiß-Partien hätten unterschiedlicher nicht laufen können: Uwe Grüttemeier sichert sich lange anhaltenden Vorteil nach 1.d4 e6 2.c4 d5 3.Sf3 b6(?!?). Hätte Guntram Hainke vorher jemand gesagt, dass sich der Name 'Trompowsky' vom französischen "Tu te trompes" (du täuschst dich) ableitet, wäre es eine andere Partie geworden. So hatte er sich darin getäuscht, den Gegner überraschen zu können und auch darin getäuscht, überhaupt eine spielbare Stellung zu erhalten. 

So stand es nach der Zeitkontrolle 1,5-1,5, und Uwe Grüttemeier mußte nur noch das Endspiel mit zwei Mehrbauern verwerten. Aber aus "Mer losse d'r Dom en Kölle" wurde hier ein "Mer losse d'r Springer mal hänge", womit die Mannschaftsniederlage feststand. 

 

 

Bielefelder SK
1,5-2,5
Heeper SK
Forchert, Martin
2320
1-0
Kreslawski, Raimond
2069
Hainke, Guntram
2230
0-1
Beckmann, Emanuel
1995
Grüttemeier, Uwe
2115
0-1
Thenhausen, Dirk
2071
Wagenknecht, Uwe
2091
Remis
Biernath, Thomas
1946