Hurra!

OWL-Verbandsliga 2. Runde: Freibauer Lübbecke - Bielefelder SK II 2,5 : 5,5

(js) Die Älteren werden sich noch erinnern wie es ist, einen Mannschaftskampf zu gewinnen. Am vergangenen Sonntag war es endlich mal wieder so weit.
 
Nach einer längeren Anreise, die teils quer durch die Bielefelder Innenstadt bewältigt werden musste, da man doch hin und wieder den ein oder anderen erst mühsam einsammeln muss, fanden wir uns schließlich in Lübbecke wieder. Wir wurden dort bereits erwartet und freundlich in Empfang genommen.
Ein erster Blick auf die Aufstellung verriet, dass unsere Gastgeber zwar natürlich komplett, aber doch etwas ersatzgeschwächt waren. Dies sollte sich auch bald bemerkbar machen. Nachdem unser Mannschaftsführer am dritten Brett mit einem schnellen Remis für den Auftakt gesorgt hatte, gelang es dem Verfasser am fünften Brett den Führungstreffer zu erzielen nachdem der Gegner zunächst die Qualität und dann auch noch den Glauben an die eigene Stellung verloren hatte.
Zu dieser Zeit hatte Sortirios am achten Brett bereits ein gewonnenes Bauernendspiel erreicht. Dort ließ ein weiterer Punkt nicht lange auf sich warten. Im Minutentakt gingen dann für Lübbecke auch noch die Bretter sechs und sieben verloren, als sich Matthias und Samir dort trotz einiger anfänglicher Schwierigkeiten durchsetzen konnten. Damit stand es bereits 4,5 zu 0,5 und Rainer konnte am ersten Brett unmittelbar noch einen weiteren Punkt beisteuern. Damit ging es nur noch um die Frage, wann Stefan und Michael fertig sein würden, so dass die Heimfahrt angetreten werden könnte. Es zeichnete sich allerdings ab, dass dies wohl noch etwas dauern würde.
Daher wurde im Analyseraum erst mal eine Stellung aus der Partie von Sortirios gründlich zerzaust. Immerhin konnte insoweit Übereinstimmung erzielt werden, dass eine Stellung, die auf das Brett hätte gelangen können, schwierig zu spielen sei, Uneinigkeit herrschte nur hinsichtlich der Frage, ob diese Stellung nun für Weiß oder für Schwarz schwierig sei. Aber so ist das nun mal, wenn Schachspieler nichts Sinnvolles zu tun haben. Der Verfasser dieser Zeilen hat natürlich fleißig mitanalysiert.   
Da im Spielsaal die Zeitnotphase nahte, wurde die Analyse beendet und auf Kiebitzen umgeschaltet. Leider konnten Stefan und Michael ihre zwischenzeitlich vorteilhaft aussehenden Stellungen nicht umsetzen und verloren in dieser Phase sogar noch ihre Partien. Damit hieß es dann am Ende 5,5 zu 2,5.