Gütersloher SV 2 - Bielefelder SK 1,5:6,5

(mf) Guter Start ins neue Jahr für die erste Mannschaft: Gegen die zweite Mannschaft des Gütersloher SVs gewann sie auswärts mit 6,5:1,5 und verteidigt damit auch in der sechsten Runde die Tabellenführung in der Regionalliga.

 

 

Runde 6:

BrettGütersloher SV 2-Bielefelder SK 11,5:6,5
1 Kretschmann, Michael - Forchert, Martin 0:1
2 Punsaem, Gap - Grün, Gerd-Peter 0:1
3 Kapitza, Mathias - Simon, Hans Christian 0:1
4 Brinkmann, Markus - Forchert, Niko 0:1
5 König, Andreas - Gößling, Guido 0:1
6 Brinkmann, Andrea - Grüttemeier, Uwe 1:0
7 Kruze, Frank - Danielmeier, Ralf 0:1
8 Riedl, Holger - Sudbrock, Ralf ½:½

 

Nach zwei Stunden führte die erste Mannschaft schon mit 2:0. Guido Gößlings Gegner brachte sich schon in der Eröffnung  in größte Schwierigkeiten. Schnell war ein Bauer weg, wenig später der zweite. Niko Forcherts Gegner opferte erst einen, dann einen weiteren Bauern. Die gewonnenen Bauern machten dann das Rennen. Als der Gegner aufgab, hatte Niko Forchert weder einen Turm gezogen noch den Springer auf b8.

Ralf Danielmeier gewann ebenfalls klar. In einem Sizilianer fasste er den heroischen Entschluss, seinen d-Bauern gleich zwei (!) Felder nach vorn zu ziehen. Er bekam schnell einen deutlichen Entwicklungsvorteil und sammelte schließlich eine Qualität ein, was fürs Endspiel reichte. Martin Forchert erreichte schnell ein etwas besseres Endspiel, was erletztlich ungefährdet gewann, auch wenn sein Gegner mehrfach Ausgleichschancen hatte.

Hans-Christian Simon verdarb wie gewohnt in Zeitnot seine Stellung. Nach der Zeitkontrolle sah es nicht gut aus, aber dank freundlicher Unterstützung seines Gegners kam er noch zum vollen Punkt. Ralf Sudbrock hatte die ganze Partie über leichten Vorteil, ließ seinen Gegner aber ins Remis entkommen.

Uwe Grüttemeier hatte eine sehr ausgeglichene Stellung. Sein Bemühen, der Punkteteilung auszuweichen, hatte letzten Endes Erfolg, leider aber nicht den erhofften. Die beste Partie spielte Peter Grün. Aus einer unscheinbaren Stellung heraus überspielte er seinen Gegner, indem er gekonnt Aktionen gegen Dame und König verknüpfte. Die Verluste am Damenflügel fielen nicht ins Gewicht. Am Ende erwies sich seine Dame den gegnerischen Türmen als überlegen, weil zusammen mit vorgerückten Bauern unparierbare Mattdrohungen entstanden.

Unterm Strich eine schöne klare Sache.